Ausstellung «Weingart Typografie»
Museum für Gestaltung Zürich // 7. Mai bis 28. September 2014
Foto // Betty Fleck, © ZHdK

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik

Wolfgang Weingart gilt als „enfant terrible“ der modernen Schweizer Typografie. Schon früh bricht 
er mit ihren etablierten Regeln: Er befreit die Buchstaben aus den Fesseln des Gestaltungsrasters, 
sperrt, unterstreicht oder verformt sie und ordnet das Satzbild neu. Später montiert er Rasterfilme zu 
Collagen und nimmt damit das digitale Sampling des postmodernen New Wave vorweg.
Als Typografie-Lehrer an der Schule für Gestaltung Basel prägt Weingart ab 1968 mehrere Generationen 
von Gestaltenden. Die kommen aus der ganzen Welt und tragen zu seiner internationalen Bekanntheit bei.
Weingarts experimenteller Gestaltungsansatz und die von ihm geförderte Verbindung analoger und 
digitaler Techniken sind heute wieder aktuell. Sein Lebenswerk wird erstmals in der Schweiz gezeigt und 
den Arbeiten aus seinem Unterricht gegenübergestellt.

Jubiläumsausstellung «150 Jahre Entdeckung der schweizerischen Pfahlbauten»
Schweizerisches Landesmusem // 27. Februar bis 27. Juni 2004
Fotos // Mathis Füssler © SLM

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik // Grafik // Begleitpublikationen

Die Jubiläumsausstellung des Landesmuseums bringt die Faszination der Originalfunde
durch eine expressive Inszenierung neu zur Geltung. Sie rückt die Ästhetik der
Gegenstände in den Vordergrund und lässt die 
Jahrtausende alten Formen, Verzierungen
und Materialien in neuem Glanz erstrahlen. 150 Originalfunde werden 150 Jahren
Forschungs-, Rezeptions- und Kunstgeschichte 
gegenübergestellt. 

Ausstellung «3D – Dreidimensionale Dinge drucken»
Museum für Gestaltung Zürich // 6. Februar - 5. Mai 2013
Foto // Regula Bearth, © ZHdK

Ausstellungsarchitektur

Ein Stuhl, ein Schuh oder Schmuck aus dem Drucker? Was vor Jahren noch unmöglich schien, 
ist heute Realität: Digitale Druckmaschinen können verschiedenste Gegenstände fertigen, 
indem sie geeignete Materialien sukzessive aufschichten. So entstehen Möbel und 
Kleidungsstücke aus Kunststoff oder Zahnprothesen und Flugzeugbauteile aus Metall.
In Experimenten wurden aber auch schon Nahrungsmittel und menschliches Gewebe auf 
diese Weise hergestellt. Dreidimensionales Drucken ermöglicht eine Freiheit der Form und
oft auch eine Gewichtsersparnis, die mit anderen Techniken nicht erreicht werden können. 
In der Serie Fabrikation wiederum können mehrteilige Objekte in einem einzigen 
Druckvorgang entstehen, oder ein Entwurf wird variiert, um individuelle Wünsche 
umzusetzen. Neben Druckmaschinen in Funktion präsentiert die Ausstellung die Arbeit von 
Designern, Architekten, Ingenieuren, Medizinern und Biologen. Und sie untersucht das 
Potenzial des 3D-Druckens, in nicht allzu ferner Zukunft die bestimmende Produktionsweise 
überhaupt zu werden. Eine Ausstellung des Disseny Hub Barcelona – Ajuntament de Barcelona.

Ausstellung «Stadtlandschaften – Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung»
Historisches Museum Baden // 12. Mai – 12. August 2007
Kornhausforum Bern // 15. November – 22. Dezember 2007
Fotos // © Mathis Füssler 

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik // Grafik // Begleitpublikation

Öffentliche und private Gartenanlagen gehörten im Zeitalter der Industrialisierung zu den
wichtigsten Formen baulicher Zeichen in der Schweiz. Die Ausstellung Stadtlandschaften –
Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung des Institut GTLA gliedert
sich in drei Kategorien: 1. Stadtlandschaften, 2. Gartenkünstler und 3. Gartentypen. Auf
den Rundgängen werden nicht nur einige der schönsten und bedeutendsten Gartenanlagen
präsentiert, sondern auch Funktionen und zeitgeschichtliche Zusammenhänge erklärt. Darüber
hinaus ermöglichen zeitgenössische Bildquellen dem Besucher einen Eindruck von der
Anlage, Ausgestaltung und Nutzung der Gärten sowie Einblick in den Beruf des Kunstgärtners. 

Ausstellung «SGV – Grafik Landschaft Schweiz»
Gewerbemuseum Winterthur // 24. April bis 24. Mai 2010
Fotos // © SGV

Ausstellungsarchitektur // Grafik

Die Vernissage der Ausstellung SGV Grafik Landschaft Schweiz im Gewerbe-
museum Winterthur fand am 23. April 2010 statt. Die Mitglieder des 
SGV Schweizer Grafiker Verband zeigen dort bis zum 24. Mai 2010 ihre Arbeiten.

Ausstellung «Bewegte Schrift»
Museum für Gestaltung Zürich // 2. Februar bis 22. Mai 2011
Foto // Betty Fleck, © ZHdK

Ausstellungsarchitektur

Ob auf dem Computerbildschirm, im Fernsehen oder im Kino: Die Digitalisierung des Alltags hat dazu
geführt, dass wir heute überall Worte, Sätze und sogar ganze Texte sehen, die sich bewegen.
Mit viel Einfallsreichtum bespielen Gestalterinnen und Gestalter die unterschiedlichsten Geräte
mit dynamischen Schriftbildern. So erweitern und verändern sie unsere Möglichkeiten, «die Welt zu lesen»:
Wir reagieren aufmerksamer, erhalten viel und zum Teil auch laufend aktualisierte Informationen auf
kleiner Fläche oder werden auf überraschende Weise unterhalten.
Dabei ist der Rhythmus dieser Texte oft auf die Musik abgestimmt, die wir gleichzeitig hören. Musikvideos, 
Werbe- und Kurzfilme, Filmvorspänne, eBoards und Medienfassaden, digitale Postkarten und Logos aus 
aller Welt führen ein in das grosse Universum der bewegten Schrift. Und anhand von Schriftexperimenten,
die als interaktive Installationen präsentiert werden, wirft die Ausstellung auch einen Blick in die Zukunft.

Ausstellung «Das Libretto»
Literaturmuseum Strauhof Zürich // 17. Juni - 6. September 2009
Foto // Betty Fleck, © ZHdK

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik // Grafik // Begleitpublikation

Die Ausstellung im Strauhof möchte Einblicke in den hybriden Kosmos des Librettos gewähren und
verschiedene Aspekte seiner facettenreichen literarisch-musikalischen Karriere anschaulich machen.
 
Sie zeigt Gemeinsamkeiten und Schnittstellen, Berührungspunkte und Verwerfungen im gleichsam
magischen Dreieck, das die Literatur, die Musik und das Libretto zusammen beschreiben.
Textbücher, Manuskripte, Korrespondenzen, Noten und Notizen, Bilder und Töne werden zu einer
Konfiguration versammelt, die Einsicht in markante Entwicklungsstationen des kleinen Buches gewährt.

Ausstellung «Lindisfarne Gospels und Book of Kells»
Schweizerisches Landesmuseum Zürich // 5. Dezember 2003 - 29. Februar 2004
Fotos // © SLM

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik // Grafik // Begleitpublikation

Das Buch von Lindisfarne und die Kunst des Faksimilierens Begleitpublikation zur
Sonderausstellung «Lindisfarne Gospels und Book of Kells - Meisterwerke der
Buchkunst zum Blättern» im Schweizerischen Landesmuseum Zürich in 
Zusammenarbeit mit dem Faksimile Verlag Luzern.

Ausstellung «Communicate – Unabhängige britische Grafik seit 1960»
Museum für Gestaltung Zürich // 18. März - 07. Mai 2006 
Fotos // © ZHdK; Mathis Füssler

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik

International herausragende Grafik kommt häufig aus Grossbritannien. Die Ausstellung zeigt
die Entwicklung der unabhängigen britischen Grafik seit den Sechzigerjahren und deren
Einfluss auf die zeitgenössische Kultur, vor allem in der Musik und der Publizistik. Sie präsentiert
Grafik als Medium des sozialen Protestes, die stetig zunehmende Wichtigkeit des Internets
sowie experimentelle Arbeiten von Gestaltern, die ohne den Einfluss von kommerziellen
Auftraggebern tätig sind. Plattenhüllen, Zeitschriften, Buchumschläge, Plakate, Firmenidentitäten,
Musikvideos und Websites geben Einblick in das bedeutende Schaffen so unterschiedlicher
Gestalter wie Alan Fletcher, Ken Garland, Michael English, Barney Bubbles, Peter Saville,
Neville Brody, The Designer’s Republic, Tomato, Fuel, Intro und Hi-Res!
Die Wanderausstellung
wurde von Barbican Art Galleries London produziert. 

Ausstellungssystem Greenpeace
Auftraggeber: Greenpeace Schweiz; Frühling 2013
Fotos // © Ketty Bertossi

Ausstellungsarchitektur // Ausstellungsgrafik // Design Manual

Die Anlage ist als heller, selbstleuchtender Ausstellungsstand konzipiert. Er ist für die Anwendung 
in Innenräumen ausgelegt. Da die dazugehörigen Elemente in unterschiedlicher Weise kombiniert
und ergänzt werden können, ist der Ausstellungsstand modular einsetzbar und kann an unterschiedliche
räumliche Gegebenheiten angepasst werden.
Die grafische Oberfläche des Standes ist mit Papierbahnen bespannt, die einfach zu ersetzen sind 
und mit aktueller Grafik bespielt werden kann. Der Stand ist nach höchsten nachhaltigen Vorgaben
umgesetzt und kann für diverse Veranstaltungen wie Ausstellungen, Präsentationen und Messen
verwendet werden. 1. Preis bestes Design und nachhaltigste Architektur Messe Natur Basel 2013;
sowie Inform, Zeitschrift für Design, Handwerk und Gestaltung.